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Gründerporträt: Sander van de Rijdt, Co-Founder und Co-CEO von PlanRadar

Die United PropTechs haben mit Co-Founder und Co-CEO von Planradar Sander van de Rijdt gesprochen - über seine Motivation bei der Arbeit, Digitalisierungs-Trends in der Immobilienbranche und den richtigen Standort des Unternehmens.


Was ist das Beste daran, ein eigenes Unternehmen zu haben mit dem man etwas bewegen kann?

Es ist toll zu sehen, wie man mit dem eigenen Unternehmen und dem Produkt dazu beiträgt, eine Branche zukunftsfit zu machen. Aus Gesprächen und Umfragen wissen wir, dass viele unserer Kunden von analogen Methoden – also Bleistift und Papier – auf PlanRadar umsteigen. Es gibt also noch viel zu tun in Sachen Digitalisierung, und wir können einen aktiven Beitrag leisten.


Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrer Arbeit?

Am meisten Spaß macht die Zusammenarbeit in einem diversen, motivierten und ständig wachsenden Team rund um unsere Vision: Jedes Gebäude soll mit einer digitalen Lösung gebaut oder betrieben werden. Ein wichtiger Punkt für mich ist auch der Kontakt und der Austausch mit Personen aus unterschiedlichen Bereichen der Bau- und Immobilienwirtschaft, die gemeinsam die Zukunft der Branche gestalten wollen.


Welche Trends sehen Sie im Hinblick auf die Digitalisierung in der Immobilienbranche? Welchen Einfluss hat die aktuell schwierige wirtschaftliche Lage Ihrer Meinung nach auf diese Trends?

ESG wird uns weiterhin als zentrales Thema begleiten und ein wichtiger Treiber der Digitalisierung bleiben. Dieser Aspekt wird wohl sogar zusätzlich beschleunigt durch die aktuelle wirtschaftliche Situation. Der Bedarf nach (Energie-)Effizienz steigt und digitale Lösungen zur Prozessoptimierung für Unternehmen leisten einen maßgeblichen Beitrag, um auch kosteneffizient zu sein/zu bleiben.


Würden Sie sagen, dass die Faktoren Zeit und Ort bei der Gründung Ihres Startups eine Rolle gespielt haben? Oder ist man als StartUp Gründer wirklich unabhängig davon?

Wir waren mit der Idee zu PlanRadar zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Entscheidung, hier zu gründen, fiel allerdings nicht schwer: Alle fünf Gründungsmitglieder hatten hier ihren Lebensmittelpunkt. Aus unseren Erfahrungen früherer Unternehmensgründungen wussten Ibrahim [Ibrahim Imam, Co-Founder und Co-CEO PlanRadar] und ich aber bereits, dass der Standort im B2B-Bereich nicht so wichtig ist, wenn das Produkt gut ist. Investoren sehen das genauso – wenn man ein Unternehmen mit dreistelligen Wachstumsraten ist, spielt der Standort keine Rolle.


Wien bringt trotzdem viele positive Standortfaktoren mit: Im Herzen von Europa gelegen, hat sich die Stadt als perfekter Ausgangspunkt für unsere Expansion erst nach (Ost-)Europa und mittlerweile in die ganze Welt bewiesen. Durch die hohe Lebensqualität und ein gutes Gesundheits- und Sozialsystem hilft uns der Standort Österreich auch in unserem Unternehmenswachstum, um neue Talente hierher zu bringen.


Vielen Dank für das Gespräch!

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